Dibbelabbes*

*ein im Saarland weit verbreitetes Kartoffelgericht.

Merry Christmas everyone

Das ich von meinem Weihnachtsdinner nicht berichtet habe liegt einfach nur an der Ereignislosigkeit des diesjährigen Dinners.

Keinerlei besondere Vorkommnisse, das ist auch schon das Besondere gewesen. Der Vollständigkeit halber aber dennoch die kurze Menüabfolge.

  • Kürbiscreme Suppe, garniert mit Kürbiskernöl, Kürbiskernen und selbstgebackenem Brot

  • Mediterraner Nudelsalat mit Ruccola, Tomaten, Oliven und gehobeltem Parmesankäse

  • Rinderbraten mit Kräuterkruste, dazu Süßkartoffelpüree mit Marshmallows überbacken und normales Püree

  • Eisbombe nach Jamie Oliver

Essen war der Hammer, der Gang auf die Waage die Tage danach leider auch. Hab meinen Sensor schon angeschnallt und beginne nach den Festtagen wieder zu laufen.

Weihnachten verbringen wir nun besinnlich im Kreise der Familie. Wir werden viel mit den Kinder spielen, viel und gut Essen, und wohl viel zu viel trinken!

Ich werde bei jeder Gelegenheit versuchen meine Carcassonne Leidenschaft weiterzugeben, und wohl wieder einige tausend Punkte im Solo kassieren, was mich für Sylvester wohl wieder die Getränke kosten wird.

Ich hoffe, ich kann abends einige beschauliche Stunden an der PS3 verbringen und tagsüber einige ruhige Stunden im Kreis der Lieben.

Die Geschenke unterm Baum werden anschliessend natürlich einem Test unterzogen, der vielleicht sogar Blogtauglich sein wird.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen da draussen Fröhliche Weihnachten und schliesse mit den unvergesslichen Worten des New Yorker Zeitungsautoren Francis P. Church auf die Frage eines kleinen Mädchens: Gibt es einen Weihnachtsmann?

Dieser Briefwechsel zwischen der kleinen Virginia O’Hanlon und dem Chefredakteur der “New York Sun”, namentlich Francis P. Church stammt aus dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert, bis zur Einstellung der “Sun” 1950, alle Jahre zur Weihnachtszeit auf der Titelseite der Zeitung abgedruckt.

Die achtjährige Virginia O’Hanlon aus New York wollte es ganz genau wissen. Darum schrieb sie an die Tageszeitung “Sun” einen Brief:

“Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der ,Sun’ steht, ist immer wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?”

Die Sache war dem Chefredakteur Francis P. Church so wichtig, dass er selbst antwortete:

Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur, was sie sehen. Sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann.

Es gibt ihn so gewiss wie Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müßte verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann. Sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht – was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie.

All die Wunder zu denken, geschweige sie zu sehen, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen.

Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal alle Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann wird die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. “Ist das denn auch wahr?” kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist beständiger. Der Weihnachtsmann lebt, und ewig wird er leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

Frohe Weihnacht, Virginia.

Dein Francis P. Church

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3 Gedanken zu „Merry Christmas everyone

  1. Dir auch ein frohes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage!

  2. Liest sich lecker. Ich krieg Hunger. Frohe Weihnachten.

  3. Danke für die Weihnachtswünsche. Ich hoffe es klappt abends mal mit einer Runde zocken an der PS3!

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