Dibbelabbes*

*ein im Saarland weit verbreitetes Kartoffelgericht.

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Date Night

Bevor unser Nachwuchs auf der Welt war, hatten wir ein Hobby. Exzessiver und teils exklusiver Ausgang am Wochenende. Nunja, seit der Kleine unsere Welt bereichert hat, ist die Lage schwieriger! Am Wochenende sind wir platt, und froh wenn wir auf der Couch, bei einem guten Gläschen Wein, gammeln können, damit wir die nächste Woche überstehen. Allerdings packt uns doch noch manchmal die Lust.

Aus diesem Grund haben wir eine Date Night eingeführt. Streng nach Vorbild des gleichnamigen Films.

(Senf 5/5)

Alle paar Wochen, kommt der Babysitter und wir haben Ausgang wie zu alten Zeiten. Natürlich nichtmehr exzessiv, sondern nur noch exklusiv!

Heute Abend ist es wieder soweit. Der Royal Palace ruft!

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Merry Christmas everyone

Das ich von meinem Weihnachtsdinner nicht berichtet habe liegt einfach nur an der Ereignislosigkeit des diesjährigen Dinners.

Keinerlei besondere Vorkommnisse, das ist auch schon das Besondere gewesen. Der Vollständigkeit halber aber dennoch die kurze Menüabfolge.

  • Kürbiscreme Suppe, garniert mit Kürbiskernöl, Kürbiskernen und selbstgebackenem Brot

  • Mediterraner Nudelsalat mit Ruccola, Tomaten, Oliven und gehobeltem Parmesankäse

  • Rinderbraten mit Kräuterkruste, dazu Süßkartoffelpüree mit Marshmallows überbacken und normales Püree

  • Eisbombe nach Jamie Oliver

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Das Dinner rückt näher…

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die Panik steigt.

Traditionell zum 4. Advent geben wir bei uns zu Hause für unsere Familie ein Weihnachtsdinner.

Warum? Aus schlechtem Gewissen! Weihnachten ist bei uns Ritual (siehe Fimliste) und dazu gehören jedes Jahr feste Strukturen. Heiligabend bei der Schwester wegen der Kinder. 1. Weihnachtsfeiertag bei der Mutter, 2. Weihnachtsfeiertag bei den Schwiegereltern. Aus purem schlechten Gewissen, daß wir uns komplett über die Feiertage durchfressen, entstand die Idee auch etwas zu machen. Der 4. Advent schien perfekt. Wir eröffnen die Festtagsfresserei. So ist es nun schon seit etwa 5 Jahren zur Tradition geworden, das am 4. Advent bei uns zu Hause ein deliziöses Dinner serviert wird.

Jedes Jahr muß es natürlich das Vorjahr topen. Jedes Jahr steigt vorher die Panik.

Was gibt es in diesem Jahr zu essen?

Wie wird der Tisch dekoriert?

3 oder 4 Gänge?

Familienfest und andere Schwierigkeiten

Jetzt geht´s looos. Nein, nicht ein blödes Fussballspiel, sondern die “Feste”. Meine Frau eröffnet den Reigen mit ihrem Geburtstag, gefolgt von Weihnachten, Sylvester, und 5 Geburtstagen (nicht alle bei uns). Was heißt das?

Nun, wir wohnen in der oberen Wohnung, die Tische und Stühle sind im Keller. Da meist nur die Familie kommt, und die engsten Freunde, bedeutet das etwa 20 Kellergänge, allein um das Mobiliar hochzuschaffen, für die 22 hungrigen Mäuler. Da sind etwaige “Dätschde mol…” und “Geh mal schnell” Kellergänge nicht mitgerechnet. Vorher reizt man schön das Nervenkostüm im nahegelegen Supermarkt, natürlich zur Feierabendzeit kurz vorm Wochenende. Stehen dann mal alle Stühle und Tische, geht’s ans Kochen. Für den Mann natürlich überall zuviel Geschiss, für die Frau zu wenig. Man trifft sich in der Mitte und jeder ist genervt. Während Mann dann die Feste meist im Keller oder auf dem Weg dahin zubringt, hält sich Frau bevorzugt in der Küche auf. Wenn die Gäste dann weg sind, fragt man sich warum man wieder so viel Essen hatte, gelobt Besserung fürs nächste Mal oder sagt gleich ganz ab und flüchtet. (Was man dann doch nicht macht) Sind die nächsten 30 Kellergänge erledigt (kommt ja noch Müll und Flaschen und Reste für die Gefriertruhe dazu), die Wohnung geputzt und alles wieder so wie vorher, ist das Abendessen der nächsten 5 Tage auch schon klar. Reste!!

Warum macht man das also? Sind es die 4 Stunden familiärer Gemeinsamkeit wert?

Klares JA!

Für die nervliche Ausgeglichenheit halte ich es nach Clark Griswold´s Dad:

“Dad, wie hast du das nur all die Jahre ausgehalten?”

“Für solche Feste hatte ich meinen Kumpel Whiskey”

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