Dibbelabbes*

*ein im Saarland weit verbreitetes Kartoffelgericht.

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Familienfest und andere Schwierigkeiten

Jetzt geht´s looos. Nein, nicht ein blödes Fussballspiel, sondern die “Feste”. Meine Frau eröffnet den Reigen mit ihrem Geburtstag, gefolgt von Weihnachten, Sylvester, und 5 Geburtstagen (nicht alle bei uns). Was heißt das?

Nun, wir wohnen in der oberen Wohnung, die Tische und Stühle sind im Keller. Da meist nur die Familie kommt, und die engsten Freunde, bedeutet das etwa 20 Kellergänge, allein um das Mobiliar hochzuschaffen, für die 22 hungrigen Mäuler. Da sind etwaige “Dätschde mol…” und “Geh mal schnell” Kellergänge nicht mitgerechnet. Vorher reizt man schön das Nervenkostüm im nahegelegen Supermarkt, natürlich zur Feierabendzeit kurz vorm Wochenende. Stehen dann mal alle Stühle und Tische, geht’s ans Kochen. Für den Mann natürlich überall zuviel Geschiss, für die Frau zu wenig. Man trifft sich in der Mitte und jeder ist genervt. Während Mann dann die Feste meist im Keller oder auf dem Weg dahin zubringt, hält sich Frau bevorzugt in der Küche auf. Wenn die Gäste dann weg sind, fragt man sich warum man wieder so viel Essen hatte, gelobt Besserung fürs nächste Mal oder sagt gleich ganz ab und flüchtet. (Was man dann doch nicht macht) Sind die nächsten 30 Kellergänge erledigt (kommt ja noch Müll und Flaschen und Reste für die Gefriertruhe dazu), die Wohnung geputzt und alles wieder so wie vorher, ist das Abendessen der nächsten 5 Tage auch schon klar. Reste!!

Warum macht man das also? Sind es die 4 Stunden familiärer Gemeinsamkeit wert?

Klares JA!

Für die nervliche Ausgeglichenheit halte ich es nach Clark Griswold´s Dad:

“Dad, wie hast du das nur all die Jahre ausgehalten?”

“Für solche Feste hatte ich meinen Kumpel Whiskey”

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